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Anleitung
Seit jeher haben Menschen Fleisch getrocknet um es haltbar zu machen. Dank dem technologischen Fortschritt haben neue Methoden wie Einfrieren das trocknen verdrängt. Doch nach und nach kommen immer Menschen auf den Geschmack dieses, in Amerika schon lange beliebten, Snacks. Da die Feuchtigkeit und das Fett entfernt werden, ist Beef Jerky eine ausgezeichneter, gesunder Snack für zwischendurch. Ideal zur Diät-Unterstützung und für Bodybuilder. Mit diesen einfachen Schritten gelingt das Jerky:

Teil 1: Das Fleisch vorbereiten

Schritt 1: Das richtige Fleisch
Beim Fleischkauf sollte man darauf achten mageres Fleisch zu erwerben. Ideal eigenen sich Flank Steak, Lende oder Rumpf-Steak. Da Rouladen üblicherweise aus diesen Stücken stammen und schon dünn geschnitten sind, drängen sie sich gerade zu auf für Beef Jerkey verwendet zu werden.
Schritt 2: Fett entfernen und Fleisch zuschneiden
Ist auf dem Fleisch noch Fett vorhanden, sollte man dies möglichst gründlich entfernen: Fett lässt das Beef Jerkey nicht nur schneller verderben, es ist auch ungesünder - also weg damit! Anschließen wird das Fleisch in dünne Streifen geschnitten - etwa 5mm dick. Tut man dies aus einem Block, tut man sich leichter es vorher einzufrieren. Beim Schneiden sollte man nach Möglichkeit gegen die Faser schneiden - das mach das kauen nachher leichter.
Schritt 3: Marinieren
Die Marinade (hier geht's zu den Rezepten) wird zusammen mit den Fleischstücken in einen Beutel gegeben und gut durchgeknetet, damit die Marinade über all hinkommt. Das ganze muss jetzt für 8-24 Stunden in den Kühlschrank.
Schritt 4: Würzen
Salz ist immer gut, da es den Dörrprozess unterstützt. Im Grunde kann man allem gewürzt werden, was schmeckt: Kümmel, Paprikapulver, Chili, Rauchsalz, Kräuter aller Art oder mal exotisch mit Curry. Allerdings sollte man beachten, dass wenn man schon eine kräftige Marinade verwendet hat es mit den Gewürzen sparsam umgehen sollte.



Teil 2: Das Dörren

Hier hat man die Möglichkeit den Backofen oder einen Dörrautomaten zu verwenden. Automaten (wie der "Klarstein Bananarama") haben den Vorteil, dass das Fleisch besser getrocknet wird und das Ergebnis eher dem entspricht was man sich vorstellt. Dazu ist er deutlich Effektiver was den Stromverbrauch betrifft.
Schritt 1: Fleisch auslegen
Wenn die Fleischstreifen zuviel Marinade anhaften haben, sollte man sie erst mit den Fingern abstreifen. Dies gilt insbesondere wenn die Marinade dickflüssiges wie Ketchup enthält. Sonst kann es vorkommen dass das Trockenfleisch nachher klebrig wird, besonders wenn es im Backofen zubereitet wird. Anschließend wird es auf das Gitter gelegt, dabei sollte man beachten, dass sich die Stücke nicht berühren und ein wenig Platz zwischen den Fleischstücken ist.
Schritt 2: Trocknen
Backofen oder Dörrautomat auf 70°C stellen und abwarten. Je nachdem wie bissfest man das Fleisch hat, dauert der Vorgang 8-10 Stunden. 9 Stunden sind also ein guter Mittelwert, nachdem man sich anfangs richten kann. Nach 12 Stunden hat man eine Konsistenz die in etwa der von Chips entspricht.
Schritt 3: Genießen
Ungeduldige können schon jetzt ein Stück warm verzehren, der Rest lässt es bei Zimmertemperatur abkühlen. Im Kühlschrank hält sich das Fleisch mindestens zwei Wochen.